#1 Vampir Liebe - Kapitel 27 von Phoebe McGonagall 20.01.2008 19:26

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XXVII.

Es waren einige Monate vergangen, als der Angriff von Voldemorts Vampiren Hogwarts angegriffen hatten und nun lag eine kalte weiße Schneedecke auf Hogwarts Ländereien.
Die Schüler spielten mit dem Schnee wie kleine vierjährige und gingen dann mit erröteten Wangen und mit nassen Haaren zum Unterricht, was die Folge hatte, dass eine Grippewelle Hogwarts ereilte.
Es vielen oft Unterrichtsfächer aus und die Krankenschwester, Madam Pomfrey, hatte einiges zu tun um die sämtlichen Schüler und Lehrer mit einem Antigrippetrank zu heilen, doch, die die wieder gesund waren wurden nach binden einer Woche wieder krank, da sie sich von ihren Klassenkameraden angesteckt hatten. Dies hatte zur Folge, dass keiner Krank sein wollte da man die ZAGs oder die UTZs bestehen wollte.
Doch dazu mussten die Lehrer gesund sein, die sich aber ständig an den Schülern ansteckten; aber um den entsprechenden Schülern den Stoff bei zubringen mussten die Lehrer ebenfalls gesund sein, doch diese gingen wie sämtliche andere Schüler auch krank zum Unterricht.

„Potter! Weasley! Passt auf oder ihr bekommt Strafarbeit, wo ihr Madam Pomfrey bei den Kranken helfen dürft.“ sagte Professor McGonagall knapp mit einer verstopften Nase.
Sie schaute die beiden streng an und verdrängte innerlich einen Reitzhusten.
Sie musste paar Mal tief einatmen um es zu verdrängen. Harry und Ron schauten auf, da sie unter der Schulbank versucht hatten den Heilungstrank von Harriet zu brauen, der nicht so wurde wie er eigentlich sein sollte.
„Was tut ihr eigentlich denn, beim Barte des Merlin da?“ fragte nun McGonagall.
„Nichts, Frau Professor!“ sagten beide im Chor.
„Die brauen da was zusammen, Frau Professor!“ sagte Malfoy laut durchs Klassenzimmer, was eher erstaunlich war, da er vor kurzem seine Stimme verloren hatte.
„Ach wirklich?“
„Nun ja…ähm…Harriet hat-.“
„Redet nicht weiter. Ich möchte einfach den Tag überstehen ohne wieder mit unermesslichen Kopfschmerzen ins Bett zu gehen oder ohne wieder in Ohnmacht zu fallen.“
Harry und Ron schauten sich an und sahen, das McGonagall sehr blass wirkte, was ihnen zwar erst jetzt auffiel, aber immerhin fiel es den beiden auf.
Ron wollte sie gerade drauf ansprechen, doch er bekam einen Seitenhieb von Hermine, die von einem Alptraum wach wurde.
Normalerweise hätte ein Schüler eins aufs Dach bekommen wäre der in McGonagalls Unterricht eingeschlafen, doch da jeder Krank war ließ sie es zu, doch musste der jenige sich bei seinen Klassengenossen erkundigen was sie gemacht hatten.
„PROFESSOR!“ kreischten Pavati und Levander erschrocken auf.
„Herr Gott noch mal, ihr kreischt jedes Mal auf wenn ein Lehrer-.“
„Danke, Miss Sorcière, das sie mich unterstützen, aber ich hätte das auch alleine getan.“ sagte McGonagall, als sie sich mit Hilfe der Tischkante aufrappelte, da sie beinahe wieder in Ohnmacht gefallen war.

Nachdem Verwandlung so gut wie möglich überstanden war gingen die Schüler zu dem nächsten Unterricht, doch Freude der andren Schüler – Slytherin ausgeschlossen – fiel Zaubertränke aus, da Professor Snape mit 41°C Fieber im Krankenflügel lag.
Harriet zog ihren Schal enger und ging dann mit wehendem Umhang über das Schulgeländer bis zum See, wo Cornelius Wollbrook auf sie wartete.
Sein flachsblondes Haar wehte im kalten Wind, der im Gesicht wehtat. Ein Lächeln kam auf sein ernstes Gesicht was auch leichte Sorge ausstrahlte.
„Was ist den passiert, Cornelius?“ fragte Harriet.
„Es geht um Sanguis. Er wurde aus dem Stamm verband, da er sich geritzt hatte und als Strafe wurde er von seinem Vater ausgepeitscht, bevor er verband wurde;
aber er wäre beinahe gestorben hätten nicht paar Männer ihn zurück gehalten. Du musst ihn finden, bevor der dunkle Lord ihn findet, da er auf seiner schwarzen Liste steht, weil er paar – nun ja – Todesser ermordet hatte.“
„WAS?! Er wurde aus dem Stamm verband?“ sagte Harriet erschrocken.
„Ja, aber wir wissen nicht wo er ist. Bitte such nach ihm oder er wird wirklich von den Todessern ermordet.“
„Ich werde nach ihm Suchen, aber sage mir wo er sein könnte.“
Cornelius rieb sich am Kinn, wobei er gen Himmel schaute, der mit grauen Wolken bedeckt war. Er schaute wieder auf Harriet, die einen besorgten Gesichtsausdruck hatte.
„Er müsste – glaub ich – schon im Following Forest sein.“
„Danke!“
Harriet gab ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange und rannte dann zum Mädchenschlafsaal, wo sie dann ihre Sachen für die Reise packte.
Sie schnallte sich sachte einen Gürtel um, sodass es locker auf ihrer Hüfte lag und steckte dann ein langes Schwert in seine Scheide, die am Gürtel befestigt war, sowie der weiße Zauberstab (8 ½ Zoll).
Mit dem Stoffrucksack auf dem Rücken und ihrem Besen – ihre ganzen Sachen waren nach einer Woche nach ihrer Ankunft nach Hogwarts geschickt wurden – in der Hand rannte sie zum Ausgang, wo leider Professor McGonagall stand, da sie Aufsichtsdienst in der Eingangshalle hatte.
Unbemerkt versuchte sie an ihr Vorbei zukommen, was sich als sehr leicht rausstellte, da McGonagall – als Katze – auf dem Boden lag und schlief.
Draußen angekommen zog sie erst einmal ihren schwarzen Umhang fester zu und bestieg dann den Besen, aber davor machte sie sich unsichtbar, damit keiner sie beim verschwinden sah – vor allem nicht Professor Snape.

Es waren einige Tage vergangen, als man bemerkte, das Harriet fehlte und nun saß Professor McGonagall vor Dumbledores Schreibtisch und schaute auf den Boden.
Sie fühlte sich so elend, denn sie hätte was tun können, aber sie hat nichts getan….gar nichts.
Dumbledore schaute sie ernst durch seine Halbmondgläser seiner Brille an und überlegte was er sagen sollte.
„Minerva, weißt du das Harriet einiges zu stoßen kann, wenn keiner auf sie aufpasst.
Wüsste Voldemort wie mächtig Harriet ist, dann kann er die ganze Welt an sich reißen, nicht nur die Zaubererwelt, Teuerste.“
„Warum ist Harriet so mächtig? Du hast mir oder geschweige denn Severus nie erzählt warum.“
„Das liegt daran, Verehrteste, das ich keine Zeit hatte, weil ich nach Horkruxen gesucht habe.“
„Hängt es was mit Harriet zusammen?“
McGonagall schaute auf und schaute in Dumbledores Augen, die ihr sagten, dass es mit Harriet zu tun hatte. Sie verknotete ihre Finger in einander und versuchte seinem Blick standhaft zu bleiben wie sonst auch immer, aber dieses Mal versagte ihre Kunst.
„Wir müssen sie finden, bevor….bevor….Voldemort sie findet. Ach Albus wir können unsere Liebe nicht streitig machen, wir müssen es sagen.“
„Ich weiß das wir Harriet suchen müssen, aber bevor wir das tun müssen wir die Unangenehme Sache von paar Monaten irgendwie vertuschen, aber wie?“
„Weiß deine Gattin davon?“
Dumbledore lächelte gezwungen und zeigte auf seinen Ringfinger, wo sonst immer der goldene Ehering gesteckt hatte, aber jetzt war da nichts.
McGonagall schaute ihn erschrocken an, doch Dumbledore tätschelte ihr sacht auf die Schulter.
„Verehrteste, Sie sind nicht am Bruch meiner Ehe schuld, keines Wegs. Es wäre ohnehin ballt zwischen uns Schluss gewesen, da ich ihr drei erforderlichen Buben gegeben hab und sie hat mir das gegeben was ich von ihr manch einmal brauchte. Wie steht’s bei ihnen?“
„Ich hoffe, dass mein Gatte es nicht erfährt sonst….“
„Was sonst?“ hackte Dumbledore nach.
„Nichts. Ich hoffe nur, dass er es einfach nicht erfährt. Wie machen wir es jetzt mit Harriet?“

Harriet Sorcière war in einem düsteren Walt in der nähe von dem Verbotenen Wald, wo sie vor ein paar Stunden gewesen war, wo sie sich eine tiefe Wunde am rechten Oberschenkel zu gezogen hatte.
Sie fand es merkwürdig still in diesen noch viel düsteren Wald, wovon sie nicht den Namen kannte, doch hatte sie – so vermutete sie es – schon davon irgendwie gehört gehabt zu haben, aber wie er hieß fiel ihr Partout nicht ein und so ging sie nichts Ahnend durch den Wald, wo noch viel schlimmere Kreaturen wohnten, als im Verbotenen Wald.
Das Abendrot machte sich allmählich bemerkbar und so suchte Harriet einen Unterschlupf für die Nacht, was sie freilich nicht fand.
Zwei katzenartige giftgelbe Augen hatten sie unbemerkt durch die Bäume, Äste und Sträucher beobachtet, die einem Angst einjagen konnten, wenn man nur schon daran dachte, da die Augenfarbe zwischen giftgelb und blutrot wechselte und dies machte den Menschen in Hogsmead oder sonst irgend ein Dorf in der nähe dieses Waldes angst.
Harriet drehte sich um und schaute in die Katzenartigen giftgelben Augen von Mortura Mors, der so dich an ihr stand, dass er nur einen halben Schritt hätte gehen müssen um ihr in den Hals zu beißen.
Sein Gesicht sah noch viel Schlimmer aus, als vor paar Monaten. Es waren etliche Schrammen und Narben dazu gekommen, was ihn nur noch viel schauriger machte.
Harriet wich langsam Rücklings von ihm um seinem Körpergeruch nicht noch länger als nötig ertragen zu müssen, da er sehr stark nach vergorenem Blut roch. Noch ein Schritt und noch einer; immer schneller wurden ihre Schritte, wobei Mortura Mors leise zählte und sie im Kreise gingen.
„10…11…12…13…14…15…16…17…18…19…“
Harriet sprang mit einem flüssigen Sprung vom Boden ab, da Mortura Mors eine Energiekugel auf sie geschossen hatte und nun ein tiefer Krater zurück geblieben war.
Er schaute zu ihr hoch und schwenkte seinen Zauberstab so, als ob es eine Peitsche wer, was Harriet am Bauch traf und sie paar Meter durch den Wald flog.
Harriet presste ihre Hände fest zusammen, als sie sich aufgerichtet hatte und schaute ihn neben bei aus einem Gemisch von Zorn und Trauer an.
Um ihre zusammengepressten Hände hatte sich eine Blitzwolke gebildet und nun bewegte sie langsam ihre Hände von einander weg, wobei sich eine dunkelweinrote Energiekugel aus den Blitzen, der Wolke sich langsam bildete und größer wurde.
Als die Kugel so groß war wie Mortura Mors’ Kopf schoss sie die Kugel auf ihn, der sein Ziel traf und einen dichten Nebel zurück ließ.

Vampir Liebe - Kapitel 28

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