#1 Vampir Liebe - Kapitel 33 von Phoebe McGonagall 25.01.2008 17:48

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XXXIII.

Der Wind wehte durch Harriets Haar, als sie am Astronomieturm stand und zum Horizont schaute, wo viele Berge waren. Der Wind ließ sie leicht frösteln, was um ehrlich zu sein ihr egal war, seitdem Sanguis ermordet wurde.
Man hatte sie und Sanguis im tiefsten Keller von Hogwarts gefunden, als sich Harry, Ron und Hermine Sorgen gemacht hatten. Als die drei und paar Professoren in der Begleitung von Professor Dumbledore Harriet, die Sanguis toten Körper an ihren Körper drückte vorfanden, hatte Professor Wagner den Abschiedsbrief von Sanguis auf seinem Sarg entdeckt, der so lautete:

Liebe Harriet,

Bitte verzeihe mir, dass ich dich in meine Sache mit Voldemort hinein gezogen hatte,
denn ist ganz allein meine Schuld, wenn Voldemort dich in die Finger bekommt.
Wie in alter Zeit seid ihr dazu zuständig die Hexen und Zauberer auf dieser Welt zu beschützen und nicht die Vampire oder andere Wesen, dazu würde ich auch Voldemort dazuzählen,
aber bedenke, Harriet, das das Leben im ständigen Kreislauf der Zeit ist, wo jeder der Jäger und sogleich der gejagte ist.
Denke an mich und vergiss nicht zu Lieben, denn das ist die einzige Waffe wie du Voldemort besiegen kannst, doch musst du es Harry Potter sagen, da er der auserwählte ist oder besser gesagt der Messias von der Zaubererwelt.
Und denke niemals daran, das du alleine bist, denn wahre Freundschaften halten ein Lebenslang, wie du an Professor Wagner sehen kannst, die dir oft geholfen hatte, aber bedenke ein Vampir kann auch wiederbelebt werden, doch musst du an den Ursprung des Bösen, wo du zum Vampirfriedhof musst um einen Vampir wiederzubeleben.

Dein dich ewig Liebender

Sanguis Lamia


Professor Wagner steckte den Brief in ihren roten Umhang und ging in die Große Halle, wo viele Blicke sie trafen, doch ignorierte sie es, als Harry auf sie zu rannte, wo er dann keuchend vor ihr stehen blieb.
„Mr. Potter, was verschafft mir die Ehre, das Sie zu mir kommen?“ fragte Professor Wagner.
„Es ist wegen Harriet, Frau Professor.“
„Was ist mit ihr?“ fragte diese ernst.
„Man hat sie mit Sanguis totem Körper im Keller gefunden und nun ist Harriet verschwunden, als man sie aus dem Keller gebracht hatte. Dumbledore glaubt, dass Sie wissen wo sie ist und wenn ja sollen Sie mit ihr reden.“
„Potter! Potter! Wie ich sehe wissen Sie nicht genau warum ich mit Harriet reden soll, stimmt doch oder?“ sagte Professor Wagner leicht amüsiert.
„Woher wissen Sie’s?“ fragte Harry perplex.
„Weil ich ihre Gedanken gelesen habe, Mr. Potter, da hilft auch kein Okklomentik.“
„Das müsste eigentlich da-.“
„Eigentlich, aber wenn Sie mich entschuldigen ich werde zu Harriet gehen und mit ihr reden. Vielleicht reden wir ja einander Mal über mich.“
Mit einem PLOPP! war Professor Wagner verschwunden und zurück blieb ein verdutzender Harry Potter, der erstaunend auf den Fleck schaute wo sie gerade gestanden hatte. Man kann doch nicht in Hogwarts apparieren, dachte Harry unglaubwürdig.

Heiße Tränen rannen über Harriets Wangen, als sie zum schwarzen See schaute, wo manche Schüler saßen und sich beschäftigten. Eine warme Hand spürte Harriet auf ihrer Schulter, wobei sie weiter zum See schaute. Sie wusste genau wer es war, doch wollte sie eigentlich alleine sein ohne, dass jemand bei ihr war und sie mit Fragen ausquetschte.
Durch die Augenwinkel sah sie wie Professor Wagner sich am Geländer stützte und die Augen schloss um die kalte Briese zu genießen.
„Sie sollen bestimmt mit mir reden, da Professor Dumbledore Sie dazu beauftragt hatte. Stimmst?“ fragte Harriet genervt.
„So im Sinne ja. Versteh doch Harriet, das wir alle uns Sorgen um dich machen, vor allem da das Böse nicht schläft.“
„Ich weiß, dass das Böse nicht schläft, aber ich will nicht wie ein Kleinkind behandelt werden, Henrietta.“
„Du wist doch nicht wie ein Kleinkind behandelt. Ich weiß, dass du stark bist, wie ich oft in der Schule gemerkt habe, aber hier in Hogwarts und außerhalb des Gottverlassenen Dorfes spielen ganz andere Regeln, als dort. Im Dorf lauteten die Regeln immer, tue alles was du noch tun wolltest und habe keinen Ärger; doch hier lautet die Regel, der Jäger ist ebenfalls der gejagte und jeder ist gegen jeden, aber man muss selbst herausfinden wer die wahren Freunde sind.“ sagte Professor Wagner freundlich, doch in einer Hinsicht klang es streng.
„Wie finde ich, dass heraus wer meine wahren Freunde sind?“
„Das weiß ich selbst nicht, denn das sagt ganz und allein unser Herz.“
„Super. Gibt’s kein Zeichen von Gott oder so ähnlichem?“
„Woher willst du wissen, dass Gott überhaupt existiert? Er kann dir auch nur aus deiner blühenden Phantasie entspringen und du glaubst an deiner Phantasie.“
„Ach was weiß ich wie ich das herausfinden soll seitdem Sanguis Tod ist. Mein Leben hat kein Zweck mehr und ich weiß nicht mal was ich genau werden will.“
„Würde ich so denken wie du, dann hätte ich mich schon längst vor Voldemort geschmissen und mich ermorden lassen. Doch schau nur, jeder Mensch hat eine Aufgabe im Leben, die er in einer Weise erfüllt, doch die Lebensziele können sich auch ändern.
Nehmen wir dich: Du solltest von Geburt an bei Vampiren leben und dich in einen Vampir verlieben, der vielleicht mit dir alt geworden wäre hätte ihn etwas nicht ermordet und so musst du jetzt dir ein neues Ziel suchen. Wenn es dir jetzt nicht weiter geholfen hat nehmen wir ein neues Beispiel.“ sie überlegte kurz. „Professor Albus Dumbledore zum Beispiel, er ist noch verheiratet, doch liebt er die Vizerektorin mit der er auch fremdgeht, die ebenfalls mit ihm fremdgeht, doch wenn es ihr Gatte erfahren würde, dann würde ihre Welt zu Ende gehen, da ihr Mann mit dem Züchtigungsprinzip aufgewachsen ist – ich meine, das ihr Gatte sie bis zum Tod prügeln könnte. Jeder von den beiden kann ihr Leben bestimmen und neue Schienen legen, doch das Ziel bleibt meist derselbe. Hast du mich jetzt verstanden?“
„Ja hab ich, Henrietta!“
„Ach seid wann nennst du mich beim Vornamen?“
„Schon immer, wenn wir alleine gewesen waren.“
Beide schauten zum Himmel, wo sich ein roter Sichelmond zeigte, der so dunkelrot war, dass man glaubte es sei aus Blut, doch es war ein Zeichen, das ein Vampir auf den Vampirfriedhof beerdigt wurde.
Beide gingen gemeinsam runter, doch flog ein roter abgenutzter Pfeil an Professor Wagners Ohr vorbei und blieb im Stein stecken. Eine zarte lange Wunde blieb an ihrer Wange zurück.
Harriet ging vorsichtig auf den Pfeil zu, wo sie dann reflexartig mit einem beängstigten Gesichtsausdruck zum Verbotenen Wald umdrehte.
Etwas im Wald bereitete ihr Sorgen, doch es war nicht das einzige worüber sie sich sorgen machte, denn genau über dem Lehrerzimmer, so wie sie es vermutete, prangte das dunkle Mal. Nein, nicht noch ein toter. Es ist unschlau sich…
Harriet hielt sich ringend am Steinernengeländer fest, doch drohte sie jeden Moment vom Astronomieturm zu fallen, da sie von einem Entwaffnungszauber getroffen wurde.
Professor Wagner kämpfte mit paar etwas angst einflössenden Todessern, die diesmal keine Vampire waren sondern zwei Zauberer. Die Professorin drehte sich wie in einer Zeitlupe in Richtung Harriet zu, die gerade sich noch festgehalten hatte, doch jetzt konnte man nur noch für sie Beten, dass sie den Aufprall überleben würde.
Harriet schloss die Augen und in diesem Moment erschienen grelle weiße Flügel, die die ungefähre Spannweite von gut zwei Metern hatte, aber in Harriets fall waren die Flügel sogar gut drei Meter lang.
Sanft kam sie am Boden an und schaute zum Astronomieturm hoch, wo Professor Wagner gerade einen Todesser mit einem Lähmzauber besiegte, doch der zweite fiel gegen sie und diese hielt sich wie Harriet gerade eben am Geländer fest, aber sie konnte wieder zur Schlacht zurück.

Viviana versteckte sich hinter einer Statue mit ihrer Leiblichen Mutter, die ihren Zauberstab gezückt hatte und wie eine Katze lauerte.
Als doch kein Todesser an ihnen vorbei lief packte Professor McGonagall Viviana am Handgelenk und so rannten sie bis zum Gryffindorgemeinsch aftsraum, wo Viviana zurück blieb.
Harry schaute sie misstrauisch an, doch wandte er sich seinen Freunden zu, die Viviana begutachteten. Das Porträtloch öffnete sich und die Weasley-Zwillinge kamen schnaufend mit vielen blutigen Schrammen übersäht an. Hermine und Ginny stießen einen grellen Schreckensschrei aus, als sie eine Klaffende Wund an Georges Taille sahen.
„George, warum bist du nicht im K…k…Krankenflügel?“ fragte Ginny.
„Weil wir-.“
Die Zwillinge blickten Viviana erstaunt an, da sie noch vor kurzem weg war. Diese blickte nervös zu den Bildern, ob diese sie aus der patsche helfen würden, doch kein Porträt sagte etwas um sie daraus zu helfen. Ihr verdammten Porträts, fluchte Viviana, als sie auf Georges Wunde starrte.

Vampir Liebe - Kapitel 34

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