Nachdem Madame Pommefrey Draco ein Medikament gegeben hatte (,, Wollen sie mich umbringen? Das Zeug ist ja zum Kotzen!“) durfte er den Krankenflügel verlassen. Er war sehr froh darüber. Er wusste nicht, was mit ihm los war. Es gab solche Momente, da hätte er Granger einfach nur küssen können. Stopp Draco, so geht das einfach nicht weiter. Du bringst Schande über die Malfoy Familie, wenn du mit ihr ausgehst. Er lehnte sich an die Mauer. , Was ist nur mit mir los?’, fragte er sich. , Wieso finde ich sie auf einmal hübsch?’ Diese Gedanken schwirrten ihm noch lange im Kopf herum. Auch, als Pansy auf ihn zukam und ihn daran erinnerte, was er ihr gestern versprochen hatte. ,, Verzieh dich, Pansy“, knurrte Draco. ,, Was gibst du mir dafür?“, wollte diese wissen. ,, Ich schau dich freiwillig an. Und jetzt geh bevor ich dich in ein Huhn verwandle“, gab Draco grimmig zurück. Er ging ins Bad und betrachtete sich im Spiegel. Draco hätte schwören können, dass sein Spiegelbild sagte: ,, Niemand kann dir widerstehen! Nimm Hermine! Sie will es!“ , Jetzt dreh ich total durch! Ich hör sogar Spiegel reden! Hilfe!’, dachte Draco. Er schüttelte den Kopf, als ob er etwas aus seinem Hirn schütteln wollte. Ein Bad würde ihm vielleicht helfen. Er war total angespannt. Also schnappte er sich sein Badetuch und marschierte Richtung Vertrauensschülerbad. Dort liess er seine Hüllen fallen und liess warmes, schäumendes Badewasser ein. Nachdem er zur Probe seinen Fuss ins Wasser hielt und feststellte, dass das Wasser nicht perfekter für ihn sein konnte, tauchte er elegant hinein. Er seufzte erleichtert. Genau das brauchte er jetzt. Champagner fehlte. Aber das was ja egal. Er überlegte gerade, ob er seine schönen Haare ins Wasser tauchen sollte… , Hm… Schaden kann’s sicher nicht. Vielleicht glänzen sie nachher ja noch mehr.’ Er holte Luft und tauchte unter. Ein schönes Gefühl. Wasser war sein drittliebstes Element. Unterwasser atmete er aus und kam wieder hoch. Als er den Schaum aus seinen Augen gerieben hatte, blickte er in das etwas erschrocken dreinblickende Gesicht von Hermine. Zum Glück hatte sie ihr Tuch umgebunden, sonst wäre sie splitternackt. ,, Äh… Hi“ Mehr viel ihr nicht ein. ,, Stör ich?“, fragte sie. Blöde Frage. Wie könnte eine nackte Frau einen nackten Mann stören? Abgesehen von Pansy. ,, Öhm… Nein, eigentlich nicht“, antwortete Draco. Er konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. ,, Ah, okay. Ich geh dann mal wieder…“, sagte Hermine etwas rot im Gesicht. ,, Wieso denn?“, fragte Draco. Oh nein. Hatte er das laut ausgesprochen? Musste so sein, denn Hermines Mund stand offen und ihre Augen blickten ihn schockiert an. ,, Na gut, dann nicht“, probierte Draco abzulenken. ,, Also… Ich kann schon bleiben wenn du magst…“, bot Hermine an. Da konnte man nicht nein sagen, oder? , Schlammblut hin oder her, sie ist schnuckelig’, dachte Draco insgeheim. , Und so nackt’ Er musste wegen seinen eigenen Gedanken grinsen. Zu seinem erstaunen kam Hermine wirklich ins Bad. Sie achtete jedoch streng darauf, dass Draco nichts von ihr sah. Pause. ,, Ähm…“, begann Hermine. Draco sah sie an, als erwarte er einen Vortrag von ihr, der die Stille unterbrach. ,, Weißt du zufällig, ob Dumbledore dieses Jahr wieder einen Weihnachtsball plant?“, schloss sie. ,, Nee. Ich hoffe mal, dass er das bleiben lässt“, antwortete Draco, ,, ich hasse Smokings.“ Hermine lächelte. ,, Und das tanzen? Ich meine, ohne Smoking?“ Draco überlegte. ,, Ja doch, das gefiel mir eigentlich. Aber auch nur das Tanzen. Pansy war zum Kotzen. Genau wie der Smoking“, erzählte Draco. ,, Was gefällt dir an Pansy nicht?“, fragte Hermine. Draco starrte sie an. ,, Hast du sie schon mal angesehen??“, fragte er energisch. ,, Äh… Nicht direkt“, gestand Hermine. ,, Das erklärt alles“, sagte Draco und schmunzelte leicht. Es war ein komisches Gespräch. Beide nackt in der überdimensionalen Badewanne und doch sah man nur den Kopf des Anderen. ,, Mit wem wärst du denn gern hingegangen?“, wollte Hermine wissen. Draco schaute sie eindringlich an. Damals nicht, aber wenn es einen weiteren Weihnachtsball gäbe, würde er mit Hermine hingehen. Hermine sah ihm in die Augen. Er war eigentlich gar nicht so hässlich. Im Gegenteil. Seine nassen, weissblonden Haare waren an sein Gesicht geschmiegt, und seine silbernen Augen sahen in die ihren. Hermine erschrak, als Draco auf sie zukam und sie küsste. Sie wollte ihn wegstossen, aber auf eine Seite gefiel es ihr. Es gefiel ihr sogar sehr gut. Er konnte echt gut küssen. ,, Mmpf!“, machte sie, als sie seine Zunge spürte. Doch sie zog sich nicht zurück. Sie schloss nur die Augen und genoss es. Eine seiner Hände hielt sie um die Taille, die andere klammerte sich in ihren Haaren fest. Ihre Hände jedoch waren um seinen Hals geschlungen. Das einzige, über das sie sich im Moment Gedanken machte, war, das beide nackt waren. Etwas störend. Was, wenn er ihr zu nahe kam? Über das wollte sie gar nicht nachdenken. Sie genoss es einfach so, wie es war. Seine Hand rutschte langsam hinunter zu ihrem Po. Stopp, Schluss, aus, Ende! Soweit wollte sie es nicht kommen lassen. Sie löste sich von ihm. Er leckte seine Lippen und murmelte etwas von ,, Hm… Erdbeere“. Hermine sah ihn an und stieg aus dem Wasser. ,, Schönen Abend noch“, sagte sie und verliess das Bad. ,, Ciao!“, rief er ihr nach. Dann fügte er leise hinzu: ,, Bella.“ , Wow! Die ist echt heiss’, dachte er verträumt. , Die darfst du nicht aufgeben, Draco.’ Er merkte, dass seine Haut schrumpelig wurde und stieg auch aus dem Wasser. Er lief nur im Badetuch bekleidet zu den Slytherins. Um diese Zeit war ja niemand mehr auf den Gängen. Ausser Vertrauensschüler. Und so einer war er ja. Als er im Bett lag erinnerte er sich immer wieder an diesen Vorfall. Es war einfach zu schön gewesen. Das musste er unbedingt wiederholen…
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Zeit zieht weiter und mit ihr zieht es dich zu mir. Die Versuche scheitern, es bricht die letzte Gegenwehr. Dein Herz schlägt schneller und ich kann deinen Atem spür´n. Hör auf meine Stimme, ich gehör´ zu dir und du gehörst mir!
Jaja, das mit dem Lipgloss ^^ Draco ist aber allgemein etwas durch den Wind ;)
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Ach was, wir sind ja fast alle keine Kinder mehr hier ;). Das ist ja niedlich - offenbar beruht diese seltsame Hassliebe auch noch auf Gegenseitigkeit... Ob daraus was wird? :)
************************ Und das Mondlicht schien durch das Laub der Bäume auf den Tempel von einst. Und wenn ich nicht gestorben bin, so lebe ich noch heute. Bitte lesen und kommentieren: Gefallene Engel R.I.P. Leslie Nielsen & Sir Christopher Lee
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