Die Kirchenglocken des Dorfes hörte man leise in Freys Haus, während er in der Küche saß und zu Frühstück aß. Professor Snape kam mit seiner herzengemusterten Boxershorts in die Küche, da er und McGonagall bei ihm übernachtet hatten. Frey schaute auf und pfiff erst einmal, da Snape einen sexy Oberkörper hatte. Was Snape und Frey nicht bemerkten war das Freys älteste Enkelin am Türrahmen stand und Snape mit offner Kinnlade anschaute. Man ist der süß, dachte sie, wobei sie in ihren roten Hotpants und einem sehr langen T-Shirt dort stand. Ihre braunen Haare waren unordentlich hochgesteckt wie es immer war und paar Strähnen hingen ihr im Gesicht. Ihr etwas rundliches Gesicht hatte ein breites Grinsen und sie versuchte ihren restlichen Körper hinter dem Türrahmen zu verstecken. Ein kindliches kichern kam von ihr und die beiden Männer schauten zu ihr. Snape schaute sie kühl an, wobei ihr Großvater sie nur schmunzelnd anschaute. „Haben wir keine Unterhose an?“ fragte Snape. „Doch hab ich, wollen Sie sehen?“ „Nein danke!“ „Merilyn, setzt dich an den Tisch oder man sagt mir ich sei ein schlechter Großvater.“ „Ach Großvater, ich kann selbst bestimmen wann ich esse.“ Merlyn setzte sich gegenüber von ihrem Großvater, der weiter an seinem Speck aß. Snape setzte sich widerwillig neben Merlyn, die sich das Kichern unterdrückte. Natürlich musste Snape stöhnen da er das Kichern hasste. „Sagen Sie mal Merilyn, wie alt sind Sie denn?“ „Ach ich bin zufällig neunzehn und werde spätesten in zwei Stunden zwanzig.“ „Ach haben Sie heute Geburtstag.“ „Schon, aber erst in zwei Stunden. Man feiert seinen Geburtstag bei uns hier im Dorfe immer um die Uhrzeit wann man geboren wurde.“ „Das ist unnormal!“, brachte Snape barsch von sich. „Deswegen kommt kaum ein Zauberer hier her.“ Merilyn fing an wieder zu kichern und Snape schaute Merilyn merkwürdig an, doch diese atmete tief ein um sich zusammen zu reißen. „Wenn ich mal Fragen darf, wieso sind Sie so kindisch?“ „Das ist schwer zu beantworten, denn ich bin halt kindisch, Professor Snape.“ Snape schaute sie erschrocken an, denn er fand es leicht beängstigend, dass diese kindische Frau seinen Namen kannte, doch behielt er sich im Zaum. „Frey, wo ist eigentlich Minerva?“ „Meinen Sie die Katze, die um ihre Augen ein Quadratisches Muster hat?“ „Ja!“ „Dann schläft sie noch!“, Merilyn nahm einen Löffel Müsli in den Mund und trank hinzu schwarzen Tee in Englischer Art. Snape aß sein Frühstück zu Ende und als er fertig gegessen hatte wollte er gerade noch mal fragen wo McGonagall sei, als die Drillinge zum Frühstück kamen. Wilhelma, war die älteste und sah eher wie ihre Mutter aus, die slaksig, braunäugig und rot Haarig war; was ihre beiden Brüder nicht waren, die eher rundlich gebaut waren, grünäugig und schwarz Haarig waren. Diese begrüßten Snape mit einen pfeifen, denn sie kannten ihre älteste Schwester und so malten sie mit den Fingern Herze in die Luft. Merilyn regte sich auf und wollte gerade eine Bananenschale nach den Drillingen schmeißen, als Snape ihren Arm runter drückte. Merilyn schaute in seine schwarzen Augen, aber zog dann sofort ihren Arm weg. „Wo liegt denn, Minerva?“, fragte er Merilyn. „Im Schlafzimmer meines Großvaters.“ Snape schaute zu Frey, der auf die grüne Wiese des Gartens schaute. Alte Menschen sind manchmal ekelig, dachte Snape. Als ob Frey seine Gedanken gelesen hätte schaute er nun zu ihm rüber. Er fing an zu lachen, doch etwas Merkwürdiges lag in seinem Lachen. „Severus, ich bitte Sie ich würde Minerva kein Haar krümmen auch wenn es das selbstverständlichs te auf der Welt ist, wenn Mann und Frau miteinander Geschlechtsverkehr haben. Hinzu kommt das Minerva verheiratet ist und ich kenne sie gut genug, das sie n i e im Leben fremdgehen könnte.“ „Ach ja, da sind wir anderer Meinung, Großvater.“, sagte Wilhelma. „Stimmt, was hatten wir noch mal gestern Nacht aus seinem Schlafgemach gehört?“, sagten Wilhelm und Willehalm aus einem Mund. Snape schaute nun interessiert den Gesprächspersonen zu, denn der Morgen wurde doch nicht so schlimm wie er vermutet hatte, denn die kleinen Geheimnisse von seiner Kollegin zu hören war viel interessanter, als von Professor Dumbledoree oder seinen anderen Kollegen, wo er sie ohnehin schon kannte. Merilyn schaute Snape auf die Brust, die sie so anziehend sexy fand. „Professor sagen Sie mal, sind Sie schon an jemand vergeben?“, fragte Merlyn verführerisch. „N…n….nein, wieso die Frage?“ „Dann könnten wir doch -.“ „Merilyn, lass Professor Snape in Ruhe, der interessiert sich eh nicht für Frauen und für Männer; denn ich hab ihn nie mit einer Frau oder mit einem Mann herum küssend gesehen. Viele behaupten sogar er ist asexuell.“ Minerva McGonagall stand in der Tür mit einem weißen Nachthemd, wo sie da darüber ein passendes weißes Korsett anhatte. Dieser Tag war offensichtlich der Merkwürdigste den Snape je erlebt hatte. Erst versuchte die älteste Enkelin von Frey ihn zu verführen, obwohl er fünfzehn Jahre älter war als sie, dann behaupteten die Drillinge, das Frey und McGonagall in der Nacht mit einander geschlafen hätten und zum Abschluss kam das McGonagall in ihrem weißen Nachthemd wo sie darüber ein Korsett trug in die Küche. Er glaubte das es nur ein Traum war, was es ganz und gar nicht war. „Minerva, habt ihr und Großvater in der Nacht mit einander geschlafen?“ fragte Willehalm. McGonagall wurde purpurrot im Gesicht und schaute Frey streng an, der nur sie überfordert anschaute. Frey schaute kurz überrascht, doch dann begriff er das sie Elbenmagie angewandt hatte, was mal in ihrer Schulzeit als Pflichtfach gehabt hatte. Die Drillinge hatten gesagt gehabt, das w i r in der Nacht Geschlechtsverkehr hatten, weil sie es gehört hatte.> McGonagall lachte innerlich auf, denn sie kannte die Drillinge seitdem sie auf die Welt gekommen waren, da ihre Mutter nach dem Mutterschutzurlaub gleich wieder in einer Geschäftsreise war, die sie immer tat und deswegen kaum zu Hause war. Frey lächelte kurz auf. Nach dem sie fertig gefrühstückt hatten, machten sie sich auf. Frey und McGonagall umarmten sich freundschaftlich, wobei seine Enkelkinder lachend daneben standen. Wilhelm machte davon ein perfektes Foto, was die beiden bemerkten. McGonagall zog ihren Umhang aus und ging vorsichtig auf Wilhelm zu, der die Kamera hinter seinen Rücken versteckte. Sie versuchte es auf ihre strenge Art, was bei ihm nicht klappte und so griff sie hinter seinen Rücken, doch Wilhelm hatte schon die Kamera erhoben und als sie danach schnappen wollte war schon Wilhelm weg gerannt. McGonagall rannte hinterher und die Verfolgungsjagd hatte begonnen. Doch nur im Garten, der doch etwas groß war. Frey schaute den beiden belustigt zu, doch als die beiden in die nähe seiner kostbaren Veilchen kamen und sie dann doch rein rannten, bekam er einen Anfall. Doch das hörten sie nicht. „Gib es her, du Rotzbengel!“, schrie McGonagall Wilhelm hinterher, der nur die Kamera über seinem Kopf vor ihr mit breitem Grinsen davon rannte. Sie rannte ihm mit ihren hochhackigen Stiefeln hinterher, was auch schon eine lange Übung erforderte, denn man konnte schnell mit den Füßen umknicken oder steckenbleiben. Snape, Willehalm, Merilyn und Wilhelma standen sich zu Tode lachend am Ausgang, wobei Frey weinend auf den Knien saß und seine geballten Fäuste auf die Erde haute, was so aussah als ob er die Erde verprügeln würde. McGonagall hatte fast die Kamera mit ihrer rechten Hand erreicht, als etwas sich um ihren Knöchel schlang. Ein ungutes Gefühl schlich sich in ihr Bewusstsein und sie drehte sich um. Sie musste schwer schlucken, denn das was sich langsam von ihrem Knöchel hoch schlang, war eine Teufelsschlinge. Verzweifelt suchte sie nach ihrem Zauberstab den sie nicht fand. Wilhelm blieb stehen und schaute ihr zu wie sie nun auf den feuchten Moosboden gefallen war und versuchte sich von der Teufelsschlinge zu lösen. Warum hat Großvater in diesem dunklen fleck eine solche Pflanze? Fragte sich Wilhelm. „Wilhelm, hol sofort…aaaaaaaah…deinen Großvater.“ „Warum hast du keinen Zauberstab?“ „Frag nicht, hol einfach deinen Großvater.“ Wilhelm rannte mit der Kamera zu seinem Großvater, der nun mit lachen musste und ihn verwundert anschaute, wie die anderen. Wilhelm erzählte ihm, was er gesehen hatte und so rannte Frey zu McGonagall. Nach einer gewissen Zeit kam Frey mit McGonagall wieder, die sich aber an Frey stützte, da sie sich den Knöchel verstaucht hatte. „Ich glaube ihr müsst noch ein paar Tage hier bleiben.“, sagte Frey. Snape schaute beängstigend zu Merilyn, die ihn strahlend anschaute. „Muss das wirklich sein?“ „Ich glaube, wenn du mir einen langen Spazierstock leihst könnten wir weiter nach dem Stamm suchen.“ „Glaubst du, dass du es schaffst, Minerva?“, fragte Frey. „Ja ich schaffe das!“ „Gut. Wilhelma holst du bitte den Spazierstock.“ Wilhelma rannte in das Haus, um ihn zu holen und kam dann sofort wieder. Frey versprach das Wilhelm das Foto ihr per Eule schicken würde und Merilyn versprach Snape einen Brief zu schicken, was er zwar versuchte abzuwehren, aber Merilyn war sehr standhaft. Zum Abschluss gab sie ihm einen Kuss auf die Wange. McGonagall lachte immer noch darüber, wie rot Severus geworden war, als Merlyn ihm einen Kuss gegeben hatte. Snape schaute verträumt in die Bäume des Waldes und merkte erst gar nicht, das McGonagall in eine Weggablung gegangen war. Sie musste ihn am Arm ziehen, was noch mehr Arbeit für sie bedeutete, da der Knöchel ihr noch weh tat. In der Ferne sah sie eine Bank, die sie sehnlichst erwartete, denn sie konnte nicht mehr laufen. Als sie sich auf die Holzbank nieder ließ, ließ Snape seinen Kommentar ab, dass sie doch nicht Wilhelm hinterher hätte laufen müssen. Was McGonagall mit einem Schnauben kommentierte. Die Sonne ging allmählich unter und das Abendrot machte sich am Himmel sichtbar. Ein Huschen war in den Bäumen zu hören und auf einmal sprang ein hagerer junger Mann aus den Bäumen, wobei seine Augen in der allmählich dunkler werdenden Abenddämmerung grünbraun leuchteten. Das pechschwarze, zerzauste kurze Haar wehte leicht in der lauwarmen Briese und als er McGonagall sah, schaute er misstrauisch zu Snape. „Professor Snape? Was machen Sie denn hier?“ „Fynn McGonagall?“, fragte Snape. „Wenn ich bitten darf, Professor McGonagall-Smith, Sir.“ „Minerva, du hast mir nicht gesagt, dass dieser Schwachkopf hier einen Professortitel hat.“ „Muss ich ihnen alles über meine Familie sagen? Es kommt noch besser, Severus, er hat einen Doktortitel.“ „W…w…was? “Stotterte Snape. „Ja und bin stolzer Vater von Zwillingen.“ „Fynn, was machst du eigentlich hier in diesem Wald?“ „Auftrag des Ministeriums. Tut mir leid Mum, aber ich muss loyal bleiben.“ Damit apparierte Fynn und die beiden Professoren gingen weiter zum Quartier des Vampirstammes, wo Harriet noch mit hohem Fieber lag, was die beiden nicht wussten. Die Bäume rauschten in der Briese beruhigend und der ganze Wald war beunruhigend still, aber was bald geschehen würde merkten die Professoren nicht und wenn sie es merken würden, war es für sie zu spät um zu handeln, denn dann hätten sie keine Chance um ihre Zauberstäbe zu zücken. Das Einzige, was dann vielleicht helfen würde, wäre um sein Leben zu betteln, aber die Wahrscheinlichkeit zu überleben war gering.
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