Erschöpft kam Harriet an einem alten Gregorijanischen Kloster an, wo aus der Kapelle Gregorianische Gesänge kam, die sie in eine wohlhabende Geborgenheit einhüllte. Der Mond hing groß und rotorange am Himmel, was einem schon sehr zum staunen brachte, aber bei Harriet kam eine unerklärliche schlimme Vorahnung auf, die sie versuchte zu unterdrücken. Ein Mönch kam aus der großen Eichenportaltür, der eine Kapuze über dem Kopf trug. Sie ging Vorsicht auf ihn zu und wollte ihn gerade ansprechen, als er aufschaute. „Haben Sie sich verlaufen?“ fragte der Mönch, der hellblaue Augen hatte und kastanienbraunes Haar. „Nein hab ich nicht, aber ich bräuchte für heut oder für ein paar Tage eine Unterkunft.“ sagte Harriet leise. „Folgen Sie mir!“ sagte er knapp. Sie folgte ihm leise zu ihrem Zimmer, wo nur ein Holzbett, ein kleiner dunkler Holztisch und das Jesus Christus Kreuz an der Wand über dem Bett hang. Sie bedankte siech, wobei sie ihren Rücksack auf das Bett ablud. Der Mönch ging misstrauisch raus und Harriet ging langsam an das Fenster, wo das Vollmondlicht durch das Fenster schien, wobei ihr eine leichte Kälte aufkam. Sie dachte ihr Körper würde erfrieren, doch dies geschah nicht. Der Vollmond war groß, was von paar Wolken verdeckt wurde und in der Ferne erhaschte Harriet, als der Mond vollkommen Wolkenfrei war eine Fledermaus, die Richtung Horizont flog. Ach, Sanguis, ich vermisse dich und warum bist nur fort gelaufen? Hättest du nicht im Wald bleiben können? Jetzt muss wegen deines willen und Gottesgnaden, nach dir suchen, aber sei Vorsichtig und gib Acht vor den Todessern, verspricht es mir. Eine Träne kullerte über ihre Wange und fiel dann von ihrem Kinn auf ihren schwarzen Samtumhang, den sie mal von ihrem Ziehvater bekommen hatte. Harriet, ich kann dich spüren und riechen, wenn du in der Welt, der Träume bist Zischelte eine Stimme in ihrem Kopf. Sie schüttelte ihn und schaute wieder Gedankenverloren in die Nacht. Komm nur, komm nur zu mir in die Nacht, wo die Seele ihre Schlacht hat. Langsam schlich sich eine ungeahnte Angst in ihr auf und bei der Stimme wurde ihre Gänsehaut immer mehr unerträglicher. Komm…komm…komm…komm zu mir und gib mir deine Wärme der Liebe, die in deinem Herzen sitzt und schläft. Wieder schüttelte sie den Kopf und rannte aus ihrem Zimmer um den Pastor zu suchen um eine Beichte ab zu legen. Ich rieche dein Rasend Herz, wo das Blut Heeren weise durch ström. Lass mich an deinem Blute kosten. „NEIN!“ schrie Harriet mitten im Korridor auf, wobei sie sich an der kalten Steinwand drückte. Die Türen gingen auf und die Mönche schauten erschrocken aus den Türen um zu wissen, wer sie beim Abendgebet störte. Der Pater des Klosters kam mit wehendem Umhang und packte Harriet brutal am Ärmel. „Du Teufelsbalg. Haben meine Brüder doch es geahnt, dass du nicht Normal bist. Bringt sie in den Keller, wo sie an Ketten gehängt werden soll und den Folterfluch bekommen soll.“ Harriet wehrte sich und kreischte so hoch auf, dass die Fenstergläser zerbrachen, die im Korridor waren. Sie rannte, doch ein Mönch traf sie mit einem Stolperfluch und sie rutschte gut einen Meter über den Marmorboden. Langsam richtete sie sich auf und stand mit wackeligen Beinen, wobei sie angespannt zum Vater schaute. Wer hatte mir diesen Fluch auf den Hals gejagt? Fragte sich Harriet, da alle ihre Kapuzen auf hatten, sodass man nichts sehen konnte, jetzt Ausnahme mit dem Pater dieser Klosters. „Na können wir noch lange genug so kreischen?“ fragte der Pater. „Was wollen Sie von mir?“ „Hm…wie soll ich das sagen…wo befindest du dich?“ „In einem Kloster!“ „Richtig. Brüder schnappt sie mir oder der Meister wird Böse auf uns.“ Die Mönche holten aus ihren Kutten lange spitze Schwerter raus und rannte auf sie zu, wobei sie auf quietschte und weg rannte. Sie musste unbedingt fort, sonst würden die Mönche sie wie ein wehrloses Tier abschlachten und sie wollte Sanguis noch mal sehen. Ein beunruhigtes Heulen eines Werwolfs war aus dem dunklen Wald zuhören, was Harriet eine noch viel schlimmere Gänsehaut verursachte. Sie rannte nach oben und die Mönche nach unten, da sie viel schneller als die war. Mit leisen, aber schnellen schritten kam sie wieder an ihrem Zimmer an und nahm ihre Sachen. Vorsichtig bestieg sie das Fenstersims und sprang mit elegant ab, wobei sie auf ihren Besen setzte und kam haarscharf mit dem Leben davon, da ihr Zimmer gut zwanzig Meter vom Erdboden entfernt war. Sie hatte noch für einen Augenblick mit ihren Schuhspitzen den Erdboden berührt, bevor sie mit dem Besen gen Himmel flog. Die kalte Nachtluft peitschte ihr gegen das Gesicht, was ihr leicht beim Fliegen wehtat. Erst am Helligen Tag kam sie ungehofft auf ihrem Stamm, wo ungewöhnlich Rauchwolken aufkamen. Langsam kam sie an und bestieg von ihrem himmelblauen Besen, der wundervoll mit Magischensymbolen verziert war ab. In einer Ecke lag Cornelius mit allen Gliedern ausgebreitet mit einer klaffenden Platzwunde am Kopf und schaute mit Glasigem Blick ins Nichts. Eine schlimme Vorahnung kam in ihr auf und in der nächsten Ecke sah sie Alpaslan ohne einen Kopf am Lagerfeuer, wo immer die Sitzungen gehalten wurden und als sie weiter ging sah sie seinen Kopf in der Asche, wo neben dem Haufen Anastasia Rücklings Tod lag. Ein Wimmern hörte sie aus einer Ecke, wo Gerolds, Amerys, Faldos und Faldons’ Leichen auf gestapelt lagen, wo bei jedem die Kehle aufgeschnitten war, nur bei Gerold fehlte das Herz. Harriet ging langsam mit Tränen in den Augen drauf zu und rollte die Leichen weg, da das Wimmern unter dem Haufen kam. Noxadoris lag zusammen gekauert am Boden und weinte bitterlich vor schmerz, da jemand ihr wohl in die Taille geschnitten hatte, als sie vielleicht bei einem Kampf ausweichen wollte. „Noxadoris, gib mir deine Hand!“ sagte Harriet zittrig. Noxadoris legte ihre Hand auf ihre und stand auf, wo dann die Sonnenstrahlen sie berührten. Ein stechender schmerz fuhr ihren Körper, wobei sie leicht anfing zu qualmen, was rasch aufhörte, als Harriet sich vor ihr stellte. Ihre hellblauen Augen schauten sie beschützerisch an, doch wollte sie nicht länger leben, da all ihre Hoffnung auf Friedliches Leben hinüber war und ihre ganze Familie war nun vollkommen ausgelöscht. Ein knacksen war zuhören, was gefolgt wurde von einem Avada Kedavra und Harriet hielt Noxadoris’ toten Körper in den Armen. „NEIN!“ schrie Harriet und drückte Noxadoris’ Körper an ihren, wobei heiße Tränen ihren Wangen entlang liefen. „Stirb qualvoll wie deine Artgenossen.“ schrie eine allzu bekannte Stimme. Alle Gliedmaßen Harriets Körpers schmerzten und sie schrie vor schmerz auf, was Malfoy zum Flüchten brachte, da er glaubte sein Trommelfell würde Platzen, bei ihrem schrei, da der derart hoch war, dass man glaubte sie sei eine Todesfee. Er apparierte nach Hogwarts zurück, da er hinsollte, was zum Plan Voldemorts gehörte. Es war Nachmittag gewesen, als Harriet sich von der Hölle löste um weiter nach Sanguis zu suchen. Am Horizont sah man die dichten Rauchschwaden und Harriet fing an zu schluchzen, da sie alle verbrennen musste, so laut Vampirreligion ihres Stammes. Die Tränentropfen fielen in die Tiefe und erst gen Nacht setzte Harriet zur Landung eines Berges, der im Following Forest stand, wo Sanguis erschöpft und verwundet am Fuß des Berges lag.
Harry schaute in den Verbotenen Wald, da Pflege Magiescher Geschöpfe langweilig war und er fragte sich wo Harriet sein könnte, weil sie so außergewöhnlich war. Er fand, dass sie und er seelische verwandte waren. Harry schaute zu Professor Raue-Pritsche, die ihn streng an und Harry schaute sie fragend an. „Mr. Potter, möchten Sie in den Krankenflügel?“ „Nein! Nein!“ sagte Harry Gedanken abwesend. „Potter, geht es ihnen wirklich gut?“ „Ja, ja!“ Harry schaute erschrocken in die Finsternis des Verbotenen Wald, wo er rote Augen gesehen hatte, die ganz bestimmt nicht zu Voldemort gehörten. Er schaute Professor Raue-pritsche an und meinte, dass es ihm doch nicht so gut ginge. Sie ließ ihn in den Krankenflügel gehen, wo Harry ganz bestimmt nicht hingegangen war, als sie ihn gehen ließ. Nachdenklich ging er Richtung Schulleiterbüro, wo Dumbledore mit Remus Lupin sprach. Harry hob seine Hand und klopfte etwas zaghaft, da er nicht wusste, was Dumbledore grad tat, sowie das letzte Mal, als er seine Hauslehrerin Nackt gesehen hatte; was ihm bis heut noch schauderte. Ein „Herein!“ hörte er und so betrat er das Büro, wo Lupin sich gerade von seinem Platz erhoben hatte um zu gehen. Harry und Lupin begrüßten sich, doch Lupin ging dann aus dem Büro. Auf Dumbledores Blick lag ein Gesichtsausdruck den Harry nicht einordnen konnte, aber er wusste ganz genau, dass er fertig mit der Welt war, da er dunkle Augenringe unter den Augen hatte und ziemlich müde wirkte. Harry setzte sich auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch und schaute Dumbledore leicht besorgt an, was er nicht merkte. „Was liegt dir auf dem Herzen Harry?“ fragte Dumbledore. „Nichts, Professor. Ich hab, aber da Mal eine Frage an Sie. Was bedeutet, wenn im Verbotenen Wald Blutrote Augen sieht?“ Dumbledore drehte sich reflexartig zu ihm um und sah in so tief in die Augen, das er glaubte, er würde ihn an den Stuhl nageln. „Harry, ich bräuchte paar mehr Einzelheiten, was du dort gesehen hast?“ „Tut mir Leid, Professor, aber ich kann nicht mehr sagen, als das was ich gesehen hab und dies waren nun einmal die roten Augen.“ „Dann…“ Dumbledore ging zu Fawkes und strich ihm behutsam über seine Federn, was dann anfing zu brennen. Eine Staubwolke ließ Fawkes verschwinden und Harry schaute Dumbledore immer noch besorgt an. „Harry, ich glaube es ist Zeit, dass ich dir etwas über Harriets wahre Gestallt erzählen muss.“ „Die wahre Gestallt über Harriet? Ist sie gar keine Hexe?“ fragte Harry. „So in etwa ja, aber sie ist Halb und Halb. Es hatte alles mit Erschaffung der Hexen und Zaubern angefangen, wo Gott – wenn es Gott überhaupt gibt? – die Beschützer der ganzen Welt erschaffen hatte. - Die Schutzengel, die so mächtig sind, das ein schwarzmagischer Zauberer oder eine schwarzmagische Hexe mit deren Hilfe die ganze Weltherrschaft an sich reißen könnte, wo jeder der oder die zu Füßen knien würden, weil man so mächtig ist. Gott sei gedankt, hatte Voldemort bis zu jenem Zeitpunkt nicht gewusste, das er an seinem Ziel ganz nahe gewesen war.“ „Also ist Harriet ein Schutzengel?“ „Genau, aber nur ein Halbschutzengel, da ihr Vater ein Zauberer gewesen war, der mit seiner Hochschwangeren Frau vor den Todessern geflüchtet war.“ Harry und Dumbledore schauten sich an, bis die Tür auf ging und Mann, der um die fünfundzwanzig sein musste und pechschwarzen Haar hatte das Büro betrat.
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