Aurore Marianna Marietta Elisabeth Débora Johanna Sophia Magdalena Phoebe Lauryn Friederike Katharina Wagner hatte wunderschöne braunrote Haare, die ihre Mutter immer wieder zu schönen Frisuren zusammen band. Ihre Mutter saß vor ihrem Hochstuhl und schaute dann reflexartig zur Tür, der Küche der Wohnung, wo ein schwarzer Maskierter Mann stand und sie mit einem Zauberstab bedrohte. Professor Wagner nahm Aurore an sich und ging langsam rücklings vom Tisch. Der Todesser ging daraufhin jeden Schritt den Professor Wagner machte nach vorn, bis sie an der Wand war und ihn beängstigt anschaute, wobei sie ihre schreiende Tochter an sich drückte. Er feuerte einen Fluch gegen sie und sie duckte sich, wobei sie versuchte an ihm vorbei zu kommen, doch er war schneller. Der Todesser wollte ihr gerade einen Cruciatus Fluch auf den Hals jagen, als sie mit einer schnellen Handbewegung eine Druckwelle gegen ihn feuerte, sodass er gegen die Wand knallte und sie mit ihrer Tochter flüchten konnte. Der Waldrand, wo sie gewohnt hatten war von einem Zaun mit vielen Wachtürmen von dem kleinen Dorf abgezäunt, da in dem Wald die Moorvampire hausten. Jedes Jahr um Halloween verschwanden Menschen – vor allem Kinder – spurlos. Deswegen waren die Menschen im Dorf auch immer skeptisch gegenüber anderen Menschen, doch zu Professor Wagner waren sie nicht ganz so skeptisch gewesen, wie bei anderen Neuankömmlingen. Der Wächter am Eingangstor hatte einen roten Umhang an und seine Kapuze ging ihm über den Kopf, wobei er einen langen Speer in der Hand hielt, wo Knoblauchzwiebeln dran gebunden wurden. Er schaute sie mit seinen leuchtenden gelben Augen an, die im Kerzenschein leuchteten. Professor Wagner blickte ihn so beängstigt an, das er mitleid mit ihr bekam. „Was ist denn vorgefallen?“ fragte er besorgt. „T…t…Todesser!“ sagte sie leise. „Was?“ sagte er entsetzt. „Wo? Hier in Moorville?“ „J…ja! Lassen Sie mich b…b…bitte gehen.“ „Warum? Haben Sie etwa etwas angestellt?“ „W…was?“ fragte Professor Wagner schockiert. „Sind Sie ein Todesser?“ Der Wächter nahm seine Kapuze vom Kopf und vor ihr stand Fenrir Greyback, wobei er mit den Zähnen fletschte. Sie ging paar schritte rückwärts und schloss dann für einen Moment die Augen. Warum ist es mir nicht früher eingefallen, dann hätte ich mir das Gerenne ersparen können, dachte Professor Wagner genervt. Sie schaute noch ein letztes Mal zu Fenrir Greyback, der gerade auf sie springen wollte, doch sie erschwant in einem hellblauen dunst, wo Greyback durch sprang und in einen Haufen Pferdeäpfel landete. „Zerfix!“ sagte er sauer.
Harriet war in einer Berufberatung um alles noch einmal durch zu gehen und zu schauen, was sie machen würde, wenn sie doch nicht in Oxford angenommen wurde. Professor McGonagall saß auf ihrem Stuhl hinter dem Schreibtisch und hatte eine Hand auf ihrem Bauch, wobei Harriet vornehm an ihrem Tee nippte. Sie schaute ihre Mentorin besorgt über ihren Teetassenrand an, doch sie schüttelte mit der Hand um ihr zu sagen, dass mit ihr alles in Ordnung war. „Professor Sie sollten lieber in den Krankenflügel gehen.“ „Harriet, mit mir ist alles in Ordnung.“ „Wenn Sie meinen. Haben Sie schon eine Rückmeldung bekommen?“ Harriet stellte ihre Tasse auf den mit Prospekten übersäten Schreibtisch, wo sie vorher erst ein paar Prospekte weg legen musste. Ihr gegenüber lächelte sie leicht an und beugte sich dann zu ihr rüber. „Hab ich!“ sagte diese leise geheimnisvoll. Harriet legte ihren Kopf leicht zur Seite, wobei sie McGonagall wie ein Kleinkind anschaute. „Und, Frau Professor?“ fragte Harriet. Ihr Herz raste vor Aufregung, sodass ihre Hände leicht zitterten, was McGonagall mit bekam. Sie nahm ihre Hände und schaute fest in ihre Augen, wobei Harriet leicht Schmunzelte. „Beruhige dich erst einmal, Harriet.“ „Das kann ich nicht.“ sagte Harriet mit leicht zitternder Stimme. „Klar kannst du das.“ Harriet schüttelte mit Kopf. „Du wurdest angenommen!“ Harriet sprang auf, wobei sie vor Freude auf schrie. McGonagall musste lachen, doch war ihr nicht zum lachen zu mute. Harriet schaute sie mit strahlendem Gesicht an, wobei sie sich das Bedürfnis ihre Mentorin zu umarmen unterdrückte. Rasch nahm sie ihre Schultasche und rannte zum Mittagessen, wobei sie gegen Draco Malfoy rannte, der sich genervt zu ihr drehte. Sie schluckte schwer, wobei Crabbe und Goyle auf sie zu gingen um sie fest zu halten. Harriet wich langsam, aber dann als sie weg gerannt war hatten Crabbe und Goyle sie gefangen. Malfoy schaute sie hämisch an, woraufhin ihr eine Übelkeit aufkam. „Sieh an, sieh an. Wen haben wir denn da?“ sagte Malfoy honigsüß wie Professor Umbridge. „Lass mich los oder dein dreckiges Maul wird dir noch vergehen.“ „Nicht so frech, Sorcière.“ Malfoy schaute zu ihr herab, worauf sie sich wehrte, was sinnlos war. „Ich bin Vertrauensschüler.“ „Na und ist mir doch egal!“ Malfoy strich langsam über die blasse Wange von Harriet und drückte seine Lippen auf die blutroten von Harriet. Seine Augen schauten sie verführerisch an, doch schlossen sie sich, worauf ein paar Tränen über seinen Wangen rollten. Ein fieses Grinsen breitete sich über Harriets Lippen aus und Malfoy sank vor schmerz aufstöhnend auf den Boden, wo er herum kauerte. Crabbe und Goyle ließen sie los und gingen zu Malfoy um ihm in den Krankenflügel zu bringen. „Lasst mich los!“ sagte Malfoy, was auch die beiden taten. „Du dummer Schutzengel!“ „Was hast du gesagt?“ zischte Harriet. „Dummer Schutzengel!“ Harriet zückte ihren Zauberstab aus ihrem Umhang und Malfoy verpasste ihr den Entwaffnungszauber, woraufhin sie dann durch die Eingangshalle flog. Ein weiterer Fluch kam auf sie geschossen, aber diesmal sprang sie vom Boden ab und machte eine Luftrolle und landete auf beiden Füßen, doch Malfoy war flink und so verpasste er ihr noch einen Fluch auf den Hals, wobei Harriet mehrere Flickflacks machen musste um nicht getroffen zu werden, da sie ihren Zauberstab bei der Luftrolle fallen gelassen hatte, da ein Zauber von Malfoy ihre Hand getroffen hatte. Freihandzaubern durfte man nicht in Hogwarts und so war sie ihm ausgeliefert. Als sie dann, aber stehen geblieben war brach sie zum ersten Mal die Regeln von Hogwarts. Sie legte ihre Hände vor sich, so als ob sie eine Kristallkugel von oben und von unten halten würde, wobei sie etwas auf Latein sprach, was keiner von den Slytherins verstand. Ein starker Wind fegte durch die Eingangshalle, was gefolgt wurde von einem Feuer- und Wasserkreisel und zum Schluss bewucherten Pflanzen die kalten Steinwände der Halle. „Invasio!“ nuschelte Harriet. Doch bevor die vier Elemente sich auf die drei Slytherins stürzten kam Professor Wagner in die Eingangshalle und schrie: „Exitus!“ Harriet drehte sich zu ihr um und musste sich erst einmal den harten Strengenblick von ihr ertragen. Sie schritt zu Harriet, bevor sie zu den anderen schaute. „Was erlaubt ihr euch, Miss Sorcière, ohne Grund anzugreifen oder besser gesagt fest zu halten. Habt ihr in Pflege Magischer Geschöpfe nicht aufgepasst?“ „N…n…nein, Ms!“ „Professor Wagner, bitte nicht.“ sagte sie und die Slytherins rannten in die Große Halle, wo kaum einer da war. „Harriet!“ sagte sie streng. „Ja?“ sagte Harriet kleinlaut. „Wie lautet die Schulregel?“ „Ich weiß, dass ich nicht Freihandzaubern darf, aber…“ „Harriet, egal in welcher Situation du bist, man darf in Hogwarts nicht Freihandzaubern.“ „Ich weiß!“ sagte Harriet bei Tränen nahe. „Deswegen musst du noch lang nicht gleich anfangen zu weinen, Harriet. Ich bringe dich zu Professor Psychiatrist.“ „Was?“ sagte Harriet. „Nein, ich will nicht.“ „Es ist besser für dich und du brauchst deine Tabletten wieder.“ Professor Wagner nahm Harriet am Arm, wobei sie ihre Tochter Aurore hinterher lief. In den Gängen war es zu still wie es Harriet auffiel, doch schwieg sie, da sie Professor Wagners Tonlage gut genug kannte. HARRIET, HILF MIR! Sie drehte sich erschrocken um und sah Sanguis in einem weißen langen Hemd, wo lauter Blutflecke waren, wobei er seinen Arm nach ihr ausstreckte. Er formte seine Lippen, so als ob er ihren Namen sagen würde, aber es kam nur kein Ton heraus. HARRIET, BLEIB STEHEN! Sie schloss die Augen und drehte sich Professor Wagner um, die nun die Treppe hoch lief, doch Aurore schaute sie mit großen Augen an, wobei das Kerzenlicht sich drin Spiegelte, doch sah Harriet sich selbst drin. Sie lächelte leicht und nahm Aurore auf den Arm. Vorsichtig klopfte Professor Wagner an der Bürotür, die dann überraschend auf ging, da Harriet ihre Mentorin in der Großen Halle erwartet hatte und nicht gerade ausgerechnet in ihrem Büro, wo sich nichts verändert hatte, als sie aus dem Büro raus gestürmt war; außer vielleicht die Whiskeyflasche auf dem Schreibtisch, wo kein Whiskeyglas stand. Fragend blickte sie Harriet an, aber Professor Wagner flüsterte ihr etwas ins Ohr und sie nickte leicht. Harriet und Professor Wagner zauberten sich einen Stuhl herbei, wo sie sich dann auch niederließen. Langsam und unbewusst ging Harriets Kinnlade runter, denn an der Wand hinter McGonagalls Schreibtisch stand was in Blut geschriebenen Lettern: Die Zeit ist kürzer als man denkt, Harriet! „Minerva, ich glaube Harriet muss von der Schule verwiesen werden, denn sie hat unerlaubt Freihand gezaubert.“ sagte Professor Wagner knapp. „Das glaube ich auch und auf Oxford wird sie dann nicht mehr gehen, denn dort erwartet man Disziplin.“ Harriet schluckte schwer, wobei feuchte Tränen ihr über die Wangen rannen. Ihre Hände zitterten leicht, wobei ein fetter Kloß sich in ihrem Hals gebildet hatte, der ihr merkwürdiger weise den Brustkorb zuschnürte, so wie es sich anfühlte, sodass ihr Atem immer flacher ging. „Das ist noch zu lasch.“ sagte Professor Wagner. „Dann soll sie in den Kerker zu Professor Snape, der ihr schon sehen und hören vergehen wird, doch zu vor wird sie ihre Strafe bei Mr. Filch absetzten, nein besser gesagt abhängen, wobei sie das Liebe Erziehungsinstrumen t von unserer Jugend zuspüren bekommt.“ „NEIN!“ schrie Harriet schrill auf. Schweiß gebadet wachte sie in einem Bett im Krankenflügel auf. Professor Dumbledore saß neben ihr auf der Bettkante und strich langsam eine Strähne aus ihrem Gesicht, wobei Harriet kerzengerade im Bett saß und schnell atmete. Paar Tränen rannen über ihr Gesicht, was sich mit dem Schweiß vermischte. Dumbledore reichte ihr ein Glas Wasser entgegen, was sie dankend annahm. „Harriet, du musst mir nichts erzählen, was du geträumt hattest, denn ich hab es gesehen.“ „Warum haben Sie meinen Traum gesehen? Ist das nicht Einbruch in die Privatsphäre anderer Leute?“ sagte Harriet streng. „Ja schon, aber was du gesagt hattest, als du noch geträumt hattest hatte mir Sorgen gemacht.“ Harriet trank das Ganze Glas Leer, woraufhin Dumbledore es neu auffüllte, was sie dann wieder in einem Zug leerte. „Was ist eigentlich passiert?“ fragte Harriet. „Du hattest mit Mr. Malfoy gekämpft, wobei du dann auf einmal in Ohnmacht gefallen warst. Professor Wagner hatte dich dann hier her gebracht.“ „Ich hab doch die Schulregeln gebrochen.“ „Welche denn?“ fragte Dumbledore leise. „Ich habe Freihand gezaubert.“ „Fast, aber dann bist du umgefallen.“ Harriet schaute den Schulleiter erstaunt an, denn sie konnte sich noch so gut erinnern, dass sie Freihand gezaubert hatte, dass es kein Traum gewesen war. Madam Pomfrey kam zu ihnen gewuselt und holte aus ihrem Büro eine merkwürdige Flasche, wo die Flüssigkeit brodelte und Gasförmig nach oben stieg. Ganz Vorsichtig goss sie die Flüssigkeit in ein Schnapsglas, wo dann Nebel entstieg. Harriet schluckte sehr schwer, als die Krankenschwester es ihr reichte. Mit zitternden Fingern nahm sie das kleine Gläschen, wo der Inhalt im Nachhinein nach Verdorbenes Fleisch schmeckte, gefolgt von einem Würgreiz. Professor Dumbledore schaute von Harriet ab, da er kein Erbrochenes sehen konnte.
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